Für die Schilderung des Rekascher Schulwesens stehen uns zur Zeit nur zwei Dokumentationsquellen zur Verfügung, und zwar Dr. Josef Stitzls Ortsmonographie und Barbara Peppels Beitrag „Zur Geschichte der Rekascher Schule“. Beide verzeichnen aber leider nur lückenhaft die Namen der Diener des örtlichen Schulwesens. Dr. Stitzl beendet seine Dokumentation sehr früh, schon mit dem Jahr 1924, wobei Peppel hauptsächlich das Rekascher Schulwesen aus der Zeit nach dem Anschluss eines Teils des Banats an Rumänien kurz schildert.

Laut Dr. Stitzl stammt das erste Belegmaterial erst aus der Zeit der Einwanderung der Deutschen in Rekasch, die hier auch die erste Schule einrichteten. Als die deutschen Kolonisten in den Ort kamen, befassten sich bosnische Franziskanerbrüder mit der Jugend und brachten ihr das Lesen und Schreiben bei. Laut genanntem Autor soll der erste hier bekannte „Ludimagister“ zwischen 1746 und 1748 ein gewisser Wächter gewesen sein. Als bekannter Kantor fungierte hier im Jahre 1762 Johann Jakoby, der 1766 starb. Im nächsten Jahr und bis 1770 war Ignatz Schmidt Kantor und zugleich deutscher Schulmeister. Für das Jahr 1776 hat man im Ort Anton Carl als Kantorlehrer verpflichtet. 1779 hatten in Rekasch schon zwei deutsche Lehrer unterrichtet. ... weiter