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------ Rekasch Gestern - Die Schwarze Madonna ------
Die Schwarze Madonna von Rekasch
Von Dr. Franz Metz
Das Geheimnis um die Wallfahrten der deutschen Zigeunermusiker aus Temeswar zu ihrer Schwarzen Madonna bleibt weiterhin ein Rätsel
Wer heute durch den Banater Ort Rekasch fährt, dem fallen in erster Linie die vielen Villen und Paläste der dort wohnenden Zigeuner (Romas) auf. Viele dieser Neubauten stehen seit Jahren unbeendet und leer, das Gras wächst aus allen Fugen der Mauern. Man sagt, der Eigentümer sitzen irgendwo in Deutschland oder Amerika hinter Gitter. Mit der Geschichte des Ortes haben diese neuen Bewohner aber nichts zu tun. Oder doch? In der katholischen Kirche befindet sich ein Marienaltar mit einer Schwarzen Madonna, daneben eine große Marmortafel mit der vergoldeten Inschrift: „Zur Erinnerung an die durch Se. Gnaden, den Hochw. Herrn Ludwig v. Kayser, Päpstlicher Hausprälat, Odoner Probst, Domherr, am 2. Juli 1927 vollzogene Weihe dieses Marien Altares welchen die Temesvar-Fabriker katholischen Volksmusiker im frommen Opfersinn zu Ehren der glorreichen Himmelskönigin, gestiftet zur Zeit des Seelsorgeramtes Sr. Hochwürden Dechant-Pfarrer Gustav Dietl.
Foto: Franz Bertram (1964)
Foto: Stefan Lehretter (2008)
Es widmeten Spenden und emsige Mühen dem Altar und sämtlicher Ausstattung als Bevollmächtigte die Herren Kapellmeister Karl Müller, Baßgeiger Karl Müller, I. Violine Stefi Becker, I. Violine Karl Städtner, I. Violine Georg Stürzinger, die Frauen Katharina Müller, Wwe. Malcsi Hübner, Elise Müller. O Maria hilf uns, Deinem göttlichen Sohn, unserem Heiland Jesus einst in der Himmelsmusik auf ewig zu lobsingen. Amen." Also wurde diese Tafel wie auch der Marienaltar 1927 von den deutschen Zigeunermusikern (Volksmusiker) aus Temeswar gestiftet. weiter....
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