Rekascher Heimattreffen in Karlsruhe


 

Am Pfingstsonntag haben sich wieder einmal die Rekascher Landsleute zu ihrem traditionellen Heimattreffen in Karlsruhe versammelt. Die im 2-Jahresrhythmus stattfindende HOG-Veranstaltung fand diesmal zum 16. mal statt. Auch wenn man feststellen muss, dass die Teilnehmerzahlen nicht mehr denen der 90er Jahre entsprechen, so war es doch wieder ein gelungenes Wiedersehen, bei dem die Rekascher entspannte und gesellige Stunden mit ihren Landsleuten verbrachten und Neuigkeiten sowie Erinnerungen aus der alten und neuen Heimat austauschten.


Der Vorsitzende der HOG Rekasch, Erwin Lehretter, begrüßte die Teilnehmer und erinnerte auch an die Verstorbenen, wobei er betonte, dass seit dem letzten Treffen vor 2 Jahren 43 Landsleute verstorben sind. In einer Schweigeminute zum Glockengeläut der Rekascher Kirche wurde der Toten gedacht. In seiner anschließenden Rede wies Erwin Lehretter auch darauf hin, dass die HOG jährlich 250 Euro für die Pflege des Rekascher Friedhofes zur Verfügung stellt. Dies könne aber nur fortgeführt werden, wenn entsprechende Spenden von den Landsleuten eingehen. Vom Spendeneingang hänge es auch ab, ob die für 5.000 Euro renovierte Friedhofskapelle von der HOG unterstützt werden kann. Ferner erinnerte der Vorsitzende daran, dass die jetzige Rekascher Kirche am Gründonnerstag 1918 eingeweiht wurde und im nächsten Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiern kann. Es ist deshalb geplant, anlässlich dieses Jubiläums eine gemeinsame Busfahrt nach Rekasch zu organisieren. Terminlich ist eine Festmesse in Rekasch am Sonntag, den 9. September 2018 vorgesehen. Nähere Einzelheiten zur Reise und zum Programmablauf werden noch geklärt und rechtzeitig bekannt gegeben. Wer an der Reise teilnehmen möchte, kann sich bereits jetzt bei Landsmann Franz Tasch anmelden.

In seiner Rede wies der Vorsitzende auch darauf hin, dass die von Stefan Lehretter betreute Homepage der HOG mit rund 1.000 Besuchern im Monat guten Anklang findet. Der Vorstand ist deshalb bemüht, dort möglichst viel Wissenswertes zu veröffentlichen. Als Beispiel wurde dann ein von Michael Hengelmann zur Verfügung gestellter Film über das Kirchweihfest in Rekasch im Jahre 1970 vorgeführt. Zur weiteren Dokumentation des früheren Lebens der Landsleute in der alten Heimat bat er deshalb, Bilder, Filme, Videos und sonstige Dokumente dem Vorstand dafür zur Verfügung zu stellen.

Ein weiteres angesprochenes Thema war die Unterstützung der noch lebenden Russland-Deportierten, die Entschädigung der Jahrgänge 1929-1936, die während ihrer Militärzeit in einem Bergwerk oder sonst wo arbeiten mussten, und der Kollektiv-Arbeiter. Wer dazu noch Fragen hat, kann sich gerne mit Erwin Lehretter in Verbindung setzen.

Beim diesjährigen Rekascher Pfingsttreffen konnte auch der Karlsruher Kreisvorsitzende und Mitglied des Bundesvorstandes der Banater Schwaben, Werner Gilde, als Ehrengast begrüßt werden. Er überbrachte zunächst die Grüße des Bundesvorsitzenden Peter-Dietmar Leber und erinnerte dann in seinen Ausführungen daran, dass für die Banater Schwaben der Begriff Heimat immer eine besondere Bedeutung hatte. Die Zeiten haben sich inzwischen geändert und für die heutigen jungen Menschen ist das vereinte Europa zur Heimat geworden. Werner Gilde machte auch darauf aufmerksam, dass der Kreisverband Karlsruhe vom 23.-27.8.dieses Jahres eine Fahrt in das Banat plant, für die noch Mitfahrgelegenheit besteht.

Nachdem des Vorstandsmitglied Franz Tasch den Tätigkeitsbericht des Kassenwarts abgab, ging es zur Wahl des neuen Vorstandes der HOG Rekasch. Wiedergewählt wurden Erwin Lehretter zum Vorsitzenden, Elisabeth Berwanger (Kassenwart), Walter Orawetz (Beisitzer), Reinhold Tasch (Kassenprüfer) und Stefan Lehretter (Internetbeauftragter). Das bisherige Vorstandsmitglied Franz Tasch wurde zum stellvertetenden Vorsitzenden gewählt. Neu im Vorstand vertreten sind Waltraut Rumesz (Schriftführerin), Alfred Stricker und Artur Wehner (Beisitzer) und Erwin Uhli (Kassenpfrüfer). Die bisherigen Vorstandsmitglieder Josef Birnstill, Jakob Niesner und Michael Riedl, die sich nicht mehr zur Wahl stellten, erhielten für ihr verdienstvollen Wirken zum Wohle der HOG Rekasch ebenso eine Flasche Rekascher Wein wie die Landsleute Ferdinand Orawetz und Franz Bertram. Zum Abschluss des offiziellen Teils des Treffens wies Erwin Lehretter noch darauf hin, dass die Meldungen der Familiennachrichten an die Banater Post künftig nicht mehr von Franz Bertram wahrgenommen werden. Sterbefälle, Hochzeiten Ehejubiläen und Geburten sollen deshalb ab sofort an den HOG-Vorsitzenden gemeldet werden, der diese zusammen mit den Geburtstagen der Banater Post mitteilen wird.

Wie seit vielen Jahren haben auch diesmal die Rekascher Musikanten unter der Leitung von Erwin Birnstill für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung gesorgt. In gewohnter Art haben sie mit abwechslungsreicher Musik aufgespielt, so dass die Teilnehmer in flotter Weise das Tanzbein schwingen konnten.

Franz Bertram



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