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Verbundenheit der Rekascher Landsleute

Heimattreffen in Karlsruhe 2009

 Das diesjährige Treffen der Heimatortsgemeinschaft Rekasch am 31.Mai in der Sängerhalle in Karlsruhe war wieder ein Beweis dafür, dass die Rekascher Landsleute nach wie vor ein ausgeprägtes Zusammengehörigkeitsgefühl  haben und großen Wert auf heimatliche Kontaktpflege legen. Mit rund 250 Teilnehmern war ein erfreulich guter Besuch zu verzeichnen. Von einjährigen Kindern bis zu zwei Personen, die in diesem Jahr 90 Jahre alt werden, waren alle Generationen vertreten. Die beiden ältesten Teilnehmer waren Josef Weber und die schon 3-fache Ur-Urgroßmutter Anna Kugler. Besonders hervorzuheben ist dabei auch die Anwesenheit relativ vieler junger Leute, was auf eine noch lange traditionelle Fortsetzung der Heimattreffen der Rekascher hoffen lässt.

Die von den Eheleuten Elisabeth und Anton Killian sowie Irene und Franz Tasch und von Helmut Buschinger hergerichtete schöne Tischdekoration hat schon vor Beginn des offiziellen Teils zur festlichen Stimmung und zum Wohlfühlen während des ganzen Abends beigetragen. Dem Vorstand ist es auch diesmal wieder gelungen, viele Landsleute dazu zu bewegen, mit Darbietungen zum Gelingen dieses Heimattreffens beizutragen. So sind auch wieder Trachtenpaare aufgetreten, die mit Tänzen an die Zeit in Rekasch erinnert haben. Dazu hat die neue Rekascher Blaskapelle unter der Leitung von Erwin Birnstiel aufgespielt. Ein Schmuckstück der Trachtenpaare waren zwei 8-jährige Zwillingsbuben und ein Mädchen, die mit ihnen aufgetreten sind.

Im Rahmen des kulturellen Programms sangen ein Chor mit 9 Mitgliedern und einer mit 30 Sängern verschiedene Lieder. Auch die anschließend von Elisabeth Bartl vorgetragenen Gedichte Heimat und Der alte Friedhof  haben bei den Besuchern wehmütige Gefühle und Gedanken ausgelöst und so manche Erinnerung wachgerufen.

In seiner Ansprache hat der bisherige Vorsitzende der HOG Rekasch, Nikolaus Lutz, auch darauf hingewiesen, dass auf Einladung des Bürgermeisters der Stadt Rekasch im Herbst diesen Jahres eine Busreise nach Rekasch möglich sei, wenn sich genügend Teilnehmer melden; Interessenten können sich an ihn wenden. Hingewiesen hat er auch nochmals auf die bisher erschienen Veröffentlichungen Erinnerungen an Rekasch, Familienbuch Rekasch und Rekascher Heimatblatt 2007, die noch erworben werden können. Kaufinteressenten können sich an die Mitglieder des Vorstandes wenden.

Der bisherige Schriftführer Josef Beck gab einen kurzen Überblick über die in den letzten Jahren eingegangenen Spenden für die Instandhaltung des deutschen Friedhofs in Rekasch. Ein Anliegen bleibt nach wie vor die komplette Fertigstellung des Friedhofzaunes, wofür auch weiterhin um Spenden gebeten wird.

Nach einem kurzen Resümee seiner Vorsitzendentätigkeit seit dem Jahre 1993 hat Nikolaus Lutz erklärt, dass er und die anderen Mitglieder des bisherigen Vorstandes ihre Ämter an jüngere Landsleute abgeben wollen. Erfreulicherweise ist diese Bitte auf gute Resonanz bei den rd. 50-jährigen gestoßen, so dass die Neuwahl des Vorstandes der HOG Rekasch folgendes Wahlergebnis gebracht hat: Zum neuen Vorsitzenden wurde Erwin Lehretter aus Augsburg gewählt. Seine Stellvertreter sind Michael Riedl aus Ingolstadt und Jakob Niessner aus Karlsruhe. Das Amt der Kassiererin hat Elisabeth Berwanger aus Karlsruhe übernommen und als Schriftführer fungieren künftig Franz Tasch aus Rheinstetten-Forchheim und Stefan Lehretter aus Augsburg. Zu Beisitzern wurden Walter Orawetz aus Pforzheim und Emil Frekot aus Karlsruhe gewählt. Als Kassenprüfer werden die beiden Karlsruher Alfred Lehretter und Reinhold Tasch tätig sein.

Der neu gewählte Vorsitzende wies darauf hin, dass sich die HOG Rekasch im Internet präsentieren wird. Man habe sich die Adresse http://www.rekasch.de gesichert, die zwar schon aufgerufen werden kann aber erst in den nächsten Wochen mit Inhalten versehen wird. Wer dazu mit Beiträgen oder Ideen Hilfestellung geben möchte, kann sich mit Franz Tasch oder Stefan Lehretter, die den Auftritt betreuen werden, in Verbindung setzen. Der neue Vorsitzende hat auch noch auf das im früheren Haus von Dr. Josef Stitzl in Rekasch untergebrachte Museum aufmerksam gemacht, dessen Besuch bei einer Heimatvisite auf jeden Fall empfehlenswert sei.

Erwin Lehretter hat sich bei den Mitgliedern des bisherigen Vorstandes ganz herzlich für ihre in vielen Jahren geleistete Arbeit bedankt und alle, die bisher zum Gelingen der Heimattreffen beigetragen haben, gebeten, auch den neuen Vorstand tatkräftig zu unterstützen. In dankbarer Würdigung ihrer großen Leistungen zum Wohle der HOG Rekasch wurden schließlich die drei bisherigen Vorsitzenden Emil Frekot, Andreas Stark und Nikolaus Lutz zu Ehrenvorsitzenden ernannt.

Mit dem Hinweis auf den 17.10.2009 als Termin für das Treffen der Rekascher Geburtsjahrgänge 1929, 1934, 1939, 1944, 1949, 1954 und 1959 im Gasthof Schuster in Neusäß bei Augsburg wurde der offizielle Teil des Treffens abgeschlossen.

Bei dem anschließenden unterhaltsamen Teil mit der neuen Rekascher Blaskapelle war der Tanzlust keine Grenzen gesetzt. Die Tatsache, dass man sich erst nach 2 Uhr nachts nur widerwillig von der Tanzfläche verabschiedete, beweist, wie wohl sich die Besucher auch bei diesem Rekascher Treffen gefühlt haben.

Bei dieser Gelegenheit ergeht auch die Bitte an alle Rekascher Landsleute, Nachrichten über Eheschließungen, Geburten und Sterbefälle, die in der Banater Post veröffentlicht werden sollen, dem Verfasser dieses Artikels mitzuteilen.

                                                                           Franz Bertram