Nach der Eröffnung um 15 Uhr war der Saal schnell voll besetzt und es dauerte auch nicht lange bis die Rekascher Musikanten unter der Leitung von Erwin Birnstill in bewährter Weise den richtigen musikalischen Schwung zauberten, so dass keiner von der Tanzlust verschont blieb.
Beim offiziellen Teil begrüßte Michael Riedl in seiner Eigenschaft als stellvertretender Vorsitzender der HOG alle Teilnehmer recht herzlich. Dabei stellte er auch das Banner mit dem neuen Wappen vor, das sich die HOG Rekasch zugelegt hat, und das beim Vorstand der HOG erworben werden kann. Ferner verkündete er, dass vom 16. - 22. September 2011 eine Busreise in die alte Heimat geplant sei, die in Karlsruhe beginnen wird und über Augsburg nach Temeschburg führen soll, wo 4 Übernachtungen sein werden. Nach der vorläufigen Planung ist ein Besuch in Rekasch mit Teilnahme an einer heiligen Messe, Besuch der Gräber unserer verstorbenen Angehörigen und natürlich nach Belieben Besichtigung der ehemaligen eigenen Häuser, altvertrauter Straßen und Einrichtungen vorgesehen. Eine Fahrt zur Wallfahrtskirche Maria Radna sowie Einkaufs- und Bummelzeiten in Temeschburg sind ebenfalls eingeplant. Wegen weiterer Einzelheiten bat er die interessierten Landsleute, sich baldmöglichst mit Erwin Lehretter (Tel. 0821/724221) oder mit ihm (Tel. 0841/61638) in Verbindung zu setzen.
Eine besondere Aufmerksamkeit galt den drei ältesten teilnehmenden Frauen und Männer. Seitens des Vorstandes wurden die Damen Elisabeth Tasch, Elisabeth Niessner und Elisabeth Weber sowie die Herren Nikolaus Tasch, Michael Ramholz und Jakob Niessner mit je einem kleinen Präsent bedacht, wobei der edle Tropfen aus der Rekascher Kellerei sicher gut munden wird.
Michael Riedl sprach einen besonderen Dank an den Landsmann Erwin Schütz aus, der dem Vorstand der HOG eines der wenigen noch existierenden Exemplare des Buches „Aus der Vergangenheit und Gegenwart der Gemeinde Rekasch“ zur Verfügung gestellt hat, das im Jahre 1924 von Dr. Josef Stitzl verfasst wurde. Größtes Interesse hat die HOG jetzt noch, in den Besitz des im Jahre 1872 von Ernest Szakolczay erstellten Büchleins „Die Geschichte Rekas“ zu kommen, mit dem erstmals ein geschichtlicher Rückblick über unsere Heimatgemeinde festgehalten wurde. Wer noch im Besitz dieses Werkes ist, wird gebeten, sich mit dem Vorstand in Verbindung zu setzen.
Das diesjährige Jahrgangstreffen war wieder ein voller Erfolg. Wesentlich dazu beigetragen haben auch diesmal wieder die Rekascher Musikanten, die ihr ohnehin großes musikalisches Repertoire von mal zu mal noch erweitern. Es verwundert deshalb nicht, dass die Kapelle auch nach dem Zapfenstreich in den frühen Morgenstunden immer noch nachlegen mußte, weil einige der Gäste vom Tanzen nicht genug bekamen.
Ein besonderer Dank gilt den Mitgliedern des HOG-Vorstandes Elisabeth Berwanger und Franz Tasch, die mit großem Einsatz dieses Treffen zu aller Zufriedenheit bestens organisiert haben.
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